Bärlauch und Frühling gehören einfach zusammen! Gemeinsam mit Juliana waren wir Bärlauch „klauben“ in Unterkärnten und haben aus dem würzigen Frühlingskraut ein feines Süppchen gezaubert.

Das auch „“Hundsknofl“ oder wilder Knoblauch genannte Kraut schmeckt aromatisch und nach Frühling pur. Es kann in verschiedenen Gerichten verwendet werden. Klassiker sind: Bärlauchpesto, Bärlauchrisotto, Bärlauchbrot und vieles mehr. Am allerbesten schmeckt uns das intensiv grüne Gewächs in einer cremigen Bärlauchschaumsuppe – verfeinert mit knusprigen Croutons, die ist praktischerweise auch blitzschnell gemacht. Damit ist eine schnelle Bärlauchsuppe ein schöner Rezepttipp für die ganze Familie…

Mindestens so viel Spaß wie das Zubereiten von frühlingsfrischen Bärlauchgerichten macht auch die gemeinsame Ernte. Also nichts wie raus mit den Kindern in den Wald und das Mittag- oder Abendessen selbst pflücken. Dort – vor allem bei Laubwäldern – fühlt sich der Bärlauch auf feuchten, nährstoffreichen Böden und sonnigen Plätzen am wohlsten. Wir haben ein riesiges Bärlauchfeld entdeckt und konnten gleich für Mama, Oma, Tante und Co. pflücken. Juliana hat das klauben (sagt man in Kärnten so) so viel Spaß gemacht, dass sie den großen Korb bis oben hin mit Bärlauch füllen wollte.

Die besten Tipps zur Bärlauch-Ernte:

* Die Bärlauchsaison beginnt frühestens Mitte März und dauert bis Anfang Mai

* Der Bärlauch schmeckt am besten wenn er vor der Blütezeit geerntet wird.

* Achtung: Bärlauch nicht mit Maiglöckchen verwechseln – diese sind sehr giftig und sehen den Bärlauchblättern sehr ähnlich. Unterschieden kann man sie am würzigen Knoblauchgeruch des Bärlauchs.

* Bärlauch nach dem ernten vor dem Verwenden immer sehr sauber waschen.

* Bärlauch möglichst frisch verarbeiten: zu große, nicht sofort benötigte Mengen zu Pesto weiterverarbeiten oder in Öl einlegen.