Wir beschäftigen uns schon seit einiger Zeit mit der Frage, wie wir für Matteo am besten Geld anlegen können. Die Auswahl an Konten ist ziemlich groß, deshalb mussten wir uns erst einmal gründlich über die verschiedenen Möglichkeiten informieren, bevor wir eine Entscheidung getroffen haben. Heute möchte ich vorstellen, warum bei uns die Wahl auf ein Tagesgeldkonto gefallen ist.

Wann sollte man mit dem Sparen beginnen?

Ich persönlich finde es sehr wichtig, bereits früh damit anzufangen, Geld für sein Kind anzulegen, aber das hängt natürlich auch immer von der finanziellen Lage der Eltern ab. Generell kann man aber sagen, je früher man anfängt, desto besser, denn umso mehr Geld kommt letztendlich zusammen. Wir würden bis zu Matteos 18. Geburtstag gerne so viel Geld für ihn zurückgelegt haben, dass er davon seinen Führerschein bezahlen oder Urlaub machen kann, je nachdem, wofür er das Geld ausgeben möchte. Wenn Matteo älter ist, werden wir ihm sicherlich auch ein Girokonto einrichten, auf das wir sein Taschengeld überweisen. Da er dafür aber momentan noch zu klein ist, stellt das Tagesgeldkonto die passende Alternative für uns dar.

Die Vorteile eines Tagesgeldkontos

Ein wichtiger Grund, warum wir uns für ein Tagesgeldkonto entschieden haben: Der Einzahlungsbetrag kann dort flexibel gestaltet werden und wenn es einmal nötig sein sollte, können wir den Betrag problemlos verringern, da es keine Mindesteinlage gibt. Zurzeit sind die Zinsen leider sehr niedrig, aber immerhin liegen sie beim Tagesgeldkonto noch höher als zum Beispiel beim Sparbuch. Ich hoffe ja, dass sie bald wieder ansteigen, dann würden wir auch davon profitieren, weil der Zinssatz variabel ist. Außerdem sind wir an keine feste Laufzeit gebunden und müssen keine Kündigungsfrist einhalten, was ich sehr praktisch finde. Eine gute Übersicht zu dem Thema findet man zum Beispiel hier.

Alternative Geldanlagen

Wie ich schon erwähnt haben, wäre das Sparbuch eine Alternative zum Tagesgeldkonto, es kam für uns aber nicht infrage, da die Zinsen dort zu niedrig sind. Außerdem gibt es Bausparverträge, die man für Kinder anlegen kann. Uns haben aber die lange Laufzeit und die Tatsache, dass man meist hohe Gebühren zahlen muss, abgeschreckt. Wir hätten natürlich auch in Aktien investieren können, diese Anlageform erscheint mir allerdings zu unsicher und ich wollte kein Risiko eingehen. Das ist aber nur meine persönliche Meinung und letztendlich muss jedes Elternpaar selbst wissen, welche Anlageform für sie die richtige ist. Einen ausführlichen Überblick liefert www.kindertipps-wien.at.Wenn das Kind schon älter ist, halte ich zum Beispiel ein Girokonto für sinnvoll.

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