Kürzlich verbrachten Freunde von mir ein Wochenende in London. Nachdem sie zurückkamen und wir uns über ihre Reise austauschten, fingen sie an, mir von angesagten Restaurants vorzuschwärmen, die (angeblich) ganz besonders gutes Essen kredenzen würden. Nun war ich selbst leider noch nie in London und kann daher weder mitreden, noch behaupten, dass die Stadt für unübertroffene kulinarische Genüsse bekannt wäre. Ich dachte bei der englischen Küche meist an merkwürdig aussehende Speisen, die dicke Bohnen und meist undefinierbare Gemüse-Breie enthielten. Stichwort englisches Frühstück.

Nach kurzem Überlegen wurde mir klar, dass ich neugierig geworden bin und dringend in die englische Hauptstadt muss. Bevor es soweit ist bat ich Freunde mir die besten Spots der Stadt zu verraten und mir eine Art kulinarischen Reiseplan zusammenzustellen. Möglichkeiten nach London zu kommen gibt es eine ganz Reihe.

Bevor es für mich (hoffentlich) in den Wintermonaten endlich los nach London geht habe ich euch hier versucht die besten Tipps zusammenzustellen. Los gehen sollte der London Trip jedenfalls so früh wie möglich um möglichst viele kulinarische Hotspots zu besuchen. Angekommen sollte der erste Weg gleich ins  „Farm Girl Café“ in Notting Hill gehen. Das atmosphärische Café ist relativ klein, aber da man schnell bedient wird und das Essen kurze Zeit später bekommt, muss keiner lang auf einen Sitzplatz warten. Das „Farm Girl“ rühmt sich mit australischen Gerichten, worunter ich mir nicht viel vorstellen konnte. Ich probierte einen Sauerteig-Toast mit Avocado, pochiertem Ei und Granatapfelkernen. Ausprobiert werden sollte der „Gold-Latte“, der zu meiner glamourösen Citytrip-Stimmung passte. Highlight und das klingt auch ganz nach meinem Geschmack klingen die mir empfholenen Buchweizen-Pancakes, direkt in der Pfanne serviert, mit Erdbeeren und Kokos-Joghurt. Was soll ich sagen? Das Frühstück in London kann sich mit diesem Tipp sehen lassen.

Als nächstes steht auf dem geplanten Programm der „Borough Market“. Keine Stadt ohne Marktbesuch! Gerade den Jamie-Oliver-Fans wird er bekannt sein und leider ist er eines der beliebtesten Touristenziele und damit fast immer überfüllt. Doch dieser Markt gehört zu einem Food-Trip unbedingt dazu! Selbst wenn man keinen Hunger hat, macht es einfach Freude an den verschiedensten Marktständen vorbeizulaufen. Hier und da bekomme ich kleine Kostproben hingehalten und muss dann doch zugreifen bei „homemade“ Aufstrichen, leckerem Käse und kleinen zauberhaft bunten Cupcakes, was ich alles mit nach Hause nehmen möchte.


Borough Market“ (CC BY 2.0) by Magnus D

Für den Nachmittag sollte man sich ein paar Stunden reservieren! High Tea oder auch der typische britischen  Afternoon Tea mit einer Stadtrundfahrt verbinden ist einer der besten Tipps. Mit der „Bakery Bus Tour“ gondeltt man an Londons Sehenswürdigkeiten gemütlich vorbei. Dazu werden wunderbare Mini-Sandwiches, frischen Scones und zuckersüßen Törtchen serviert.

Nach einem aufregenden Tag sollte man man den Abend am Besten in einem der  vielen traditionellen Londoner Pubs ausklingen lassen. Ein Tipp zB das (“The Queens Arms” in South Kensington und dort unbedingt einen Pint Cider und eine Portion Fish and Chips. bestellen Das ist typisch englisch und die breiten Kartoffel Pommes müssen probiert werden.


Queen’s Arms, South Kensington, SW7“ (CC BY-SA 2.0) by Ewan-M

Den Sonntag startetet man idealerweise mit einem „Bottomless Brunch“ im „Timmy Green” nahe der Victoria Station. Für den Zeitraum von zwei Stunden darf man sich in einem lässig schicken, cleanen Ambiente niederlassen. Zum Essen stehen verschiedene Gerichte zur Auswahl, von denen man sich zwei an den Tisch servieren lässt. Dazu kann man so viel Prosecco und Mimosas trinken bis man wahrscheinlich in eine reichlich angetrunkene Stimmung verfällt.

Zwischen all den Kulinarik-Tipps darf auf´s Shoppen nicht vergessen werden. Stichwort Shopping Spaziergang! Als große Fans von “Deliciously Ella”, einer ernährungsbewussten sympathischen Trend-Köchin, muss man natürlich auch in ihr Cafe um ihre  leckeren Smoothies, bunten Salate, Falafel und hausgemachten Humus  zu kosten.

Mit diesen Tipps sollte eine kulinarische Reise in die englische Hauptstadt zum Highlight werden.