Jetzt gibt’s Fisch auf den Tisch! Sommerzeit ist für viele auch Fischzeit. Sei es frischer, heimischer Fisch zuhause oder ein echter Italiener(fisch) im Urlaub. Fisch ist vielseitig, Fisch ist gesund, Fisch ist lecker. Man kann ihn auf soviele Arten zubereiten – man kann ihn grillen, braten, als Tartar zubereiten, im Ofen backen oder garen, zur Suppe verarbeiten und, und, und. Unsere Nummer 1 derzeit unter den Fischgerichten: unsere Bouillabaise. Schmeckt wie im Frankreich-Urlaub und bringt uns den Sommer in die Heimat, weil seien wir ehrlich: man hat nicht immer Zeit, lang in den Urlaub zu fahren… Weil wir aber dennoch das Urlaubsfeeling haben möchten und uns Fisch an Sommer, Sonne und Strand erinnert, gibt’s hier die besten Buchtipps zur Fischküche. Lest selbst…

1. Los geht’s mit Weber’s Seafood: Die besten Grillrezepte (GU Weber Grillen) von Jamie Purviance. Ich kenne ja schon einige der Weber-Bücher, also weiß ich, dass auch dieses wieder ein echt guter Tipp ist. Hier geht es um gegrilltes Seafood, also MEeresfrüchte, perfekt zur Sommerzeit! Neben dem Vegetarier-Trend gibt es ja auch immer mehr Menschen, die zwar kein Fleisch essen, aber Fisch schon. Gerade für diese Personen ist dieses Buch super, denn es bietet eine Alternative zum FLeisch grillen beim nächsten BBQ.  Das Buch ist für mich sehr vielseitig, da es nicht nur die Fisch-Rezepte an sich beinhaltet, sonder viele weitere Punkte: Rezepte für passende Beilagen, Marinaden, gewürzmischungen, Saucen und, und, und. Auch Experten-Knox-How – nämlich Tipps und Tricks, wie man die Zutaten am Besten vorbereitet, perfekt Grillt und Mariniert – sind in Weber’s Seafood enthalten. Bei dem ganzen Inhalt kann ich auch über die tatsache hinwegsehen, dass nicht jedes Rezept ein Bild dabei hat.  Dafür klingen die Rezepte auch ohne Bilder gut genug: Lachssteaks mit vietnamesischem Gurkensalat oder Lachs mit Kirsch-Portwein-Sauce, Linguine mit Garnelen und Weisswein-Sahne-Sauce, Wolfsbarsch mit brauner Haselnussbutter, Heilbutt-Toastadas mit Ananas-Bohnen-Salsa… Lecker! Man sieh also, die Rezepte sind modern und vielseitig, abwechslungsreich und kreativ. Nix langweiliges, sondern neue Interpretationen von Fisch-Gerichten mit Kombinationen, die ich in der Art noch nicht gekannt habe. Und ich probier ja gerne immer wieder etwas Neues aus! Daher: I Like!

2. Klein aber fein lautet die Devise für Alles Fisch!: Die neue Fischküche von Aal bis Zander von Harald Paulus und Michael Wollenberg. Das Buch wirkt auf den ersten Blick recht dünn, hat es aber in sich, denn die Rezepte sind so vielseitig, dass man es gar nicht glauben könnte. In zahlreichen Kategorien (wie zum Beispiel: Vorspeisen, aus der Pfanne, Sushi, Scampi & Co., Pasta, Alles Krustig etc.) werden verschiedenste Rezepte rund um das vielseitige Thema Fisch präsentiert und dabei auch mit größeren und kleineren Fotos abgebildet. Wie man ja weiß, ist Fisch eine super gesunde Altervative zum Fleisch und auch ebsser zu verdauen, sowie ein Lieferant von zahlreichen Vitaminen und guten Nähsrstoffen sowie Mineralien. Deshalb ist es umso besser, dass dieses Kochbuch so viele tolle Fisch-Rezepte auf Lager hat, denn hier findet garantiert jeder ein Gericht, das ihn anspricht. Ich finde zum Beispiel schon das erste Rezept toll – ein Erbs-Minze-Süppchen mit Lachsstreifen – die würd ich sofort nachkochen!. Aber auch Variationen mit Scampi, Pasta oder gebackenem Fisch oder exotischere Gerichte wie Thai-Curry Panang, Sushi, Sashim, Maguro-Salat & Co. sind darin zu finden. Ein Pluspunkt (alle, die mich kennen, wissen ja: ich steh auf Desserts) am Ende des Buches gibt es auch eine Dessert-Ruprik! Zwar keine Fischdesserts (zum Glück!), aber Desserts, die wohl zu nach einem Fischrezept passen: Schokoküchlein, Mascarpone, Zweierlei Schokomousse… Hmm.  Ich finde das Buch toll und werde das eine oder andere Rezept bestimmt bald nachkochen!

3. Abenteuer Fisch – Frische Luft, klare Seen, köstliche Rezepte (Alexander & Kaja Quester) – klingt auf den ersten Blick nicht wie ein Kochbuch, ist es aber! Und zwar ein sehr umfangreiches, denn hier gibt es nicht nur schmackhafte Rezepte, sondern auch die Kapitel Warenkunde, Philosophie und zwischendrin immer wieder auch Reportagen. Ich mag ja gut illustrierte Kochbücher und daher ist mir dieses gleich positiv aufgefallen: gute Bilder – das macht ein Kochbuch für mich aus, denn erst dann kann man sich meiner Meinung nach wirklich etwas unter den Rezepten vorstellen. Und jene aus „Abenteuer Fisch“ klingen wirklich verlockend, wie etwa das Fladenbrot vom Grill mit gebeiztem Saibling, oder die Fischravioli mit Salbeibutter oder etwas ausgefallenere: Reinanke exotische Art mit Kokosreis. Die Rezepte klingen allesamt etwas anspruchsvoller, jedoch lohnt es sich bestimmt, sie auch nachzukochen. Mit dem Kapitel der Warenkunde weiß man dann auch gleich, wie man den Fisch am besten kauft, lagert, transportiert, vor- und zubereitet, beizt, räuchert, und, und, und. Das einzige nicht so schöne sind die ausführlichen Illustrationen des Fisch-Ausnehmens zu Beginn des Buches, aber das gehört wohl dazu, wenn man den Fisch richtig zubereiten möchte…Alles in allem also für mich ein tolles Buch, das vielleicht auch  jene, die keinen Fisch mögen, zu Fisch-Freunden machen kann!

4. Zu guter Letzt gibt’s noch ein echtes Standardwerk: Die neue Fischkochschule von Tillmann Hahn und Nicole Knapstein bietet mit über 150 Rezeptideen für Vor- und Hauptspeisen ein breites gefächertes Spektrum an sowohl einfachen als auch anspruchsvolleren Fisch-Gerichten. Das Buch ist von außen sowie von innen simpel gestaltet und daher besonders übersichtlich und gut strukturiert. Schlichtes Design und einfache Anleitungen machen das Buch daher sehr einfach zu lesen  und zugleich bekommt man dennoch die Lust, die Rezepte auch nachzumachen, denn die klingen wirklich lecker: Kabeljau-Chicorée-Roulade mit Butter-Eier-Sauce und Kresse… Variationen vom Hering de luxe… Wolfsbarschfilet auf Safranrisotto…  Gedünstete Adlerfischroulade in Zucchini… Lecker! Und das Tolle dabei ist, dass die einzelnen Fische auch hinsichtlich ihres Vorkommens und ihrer Zubereitungsmöglichkeiten kurz erklärt werden. Gut für mich, denn diese Fischnamen kannte ich zum (Groß)teil noch nicht… Was mir auch gut gefällt, sind die Gerichte an sich, denn die sind keineswegs langweilig, eintönig oder „altmodisch“ – nein. Moderne, kreative Rezept-Varianten rund um den Fisch werden hier gezeigt. Mein Fazit: ein gutes Buch, wenn man auf Fisch steht und gerne eine Alternative zu Fischstäbchen & Co. haben möchte.