Sasaka. Ja genau ihr habt richtig gehört Sasaka – was das ist, ja habe ich mich auch gefragt. Und vor allem in erster Linie einmal wie man das ausspricht. Na gut, ich als Wahlkärntnerin war natürlich total überfragt. Die Kärntner wussten sofort Bescheid und haben mich aufgeklärt: Sasaka ist ein traditioneller, würziger und gehaltvoller Brotaufstrich (ähnlich einem Verhackerten), also ein Mus aus Speck. Ursprünglich kommt Sasaka aus dem Gailtal, dort wird die Sasaka auf´s Brot gestrichen und es werden auch Würste in die Sasaka eingelegt. Besonders gut schmeckt die Kärntner Sasaka zu frischem Schwarzbrot, so habe ich gleich eine Vollkornbrotvariante davon selbst gebacken.

Zutaten Vollkornbrot (für eine eckige Backform)

700 g Dinkelvollkornmehl

70 g Kerne (Sonnenblumen, Sesam, Kürbiskerne)

80 ml Sonnenblumenöl

550 ml Wasser

1 Pkg. Backpulver

1 TL Salz

Zubereitung:

Für das Brot alle trockenen Zutaten vermischen. Öl und Wasser mit einem Knethaken oder mit den Händen einkneten. Zum Schluss die Kerne untermischen. Eine eckige Backform dünn mit Öl ausstreichen und den Brotteig einfüllen. Bei 180 Grad Umluft auf mittlerer 1 Stunde backen.

Zutaten für die Sasaka

450 g Bauchspeck

100 g Schweineschmalz

2 Zehen Knoblauch

1 kleine Zwiebel

Pfeffer

Zubereitung:

Den geräucherten Speck von der Rinde befreien. In kleine Stücke schneiden. Durch den Fleischwolf drehen. Zwiebel schälen und sehr fein hacken. Knoblauch schälen und pressen. Die Speckmasse mit dem Schweineschmalz verrühren. Die feinen Zwiebelwürfeln und den gepressten Knoblauch einrühren und pfeffern. Nach Belieben noch etwas salzen.

Die Sasaka mit dem frisch gebackenen, Vollkornbrot servieren.

.s. cookingCatrin

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