Die Japanische Küche gilt nicht umsonst, als eine der besten Küchen der Welt. Die Japaner setzen auf saisonale Zutaten, beste Qualität, traditionelle Speisen und kunstvolles Anrichten der Teller. Das Grundnahrungsmittel ist bekanntlich Reis, Fisch und Meeresfrüchte, spielen hier aber auch eine bedeutenden Rolle. Neben Sushi und Sake gibt es noch viel mehr zu entdecken, und genau das stellen wir euch heute in vier verschiedenen Büchern rund um die japanische und japanisierte Küche vor.


Sushi mal anders – Frushi


Fisch ist nicht jedermanns Sache und so starten wir mit einer etwas moderneren Interpretation des japanischen Sushi Klassikers. In dem Buch Frushi: Fruchtige Sushi-Kreationen {erschienen im Windpferd Verlag} von dem Autor Berend Eggers, werden aus duftendem Reis und frischem Obst leckere Snacks und kleine raffinierte Köstlichkeiten. Optisch stehen die kleinen Happen ihren großen Geschwistern mit Fisch in nichts nach. Vegan, gluten- und laktosefrei überzeugen sie dabei geschmacklich auf ganzer Linie und schmeicheln auch dem empfindlichsten Gaumen. Mit den zahlreichen Tipps in diesem Buch gelingen Nigri, Maki und Co. im Handumdrehen. Die Grundlage dieser Frushis bilden leicht süßliche Reisvariationen. Gemeinsam mit exotischen Früchten und orientalischen Gewürzen oder auch regionalem Obst und frischen Kräutern, entsteht eine bunte leckere Vielfalt. So findet man in diesem Buch alles, was zum Sushi dazu gehört. Grundrezepte für den Sushi-Reis, einfache Rezepte bis hin zu raffinierten Kreationen aus der molekularen Küche. Das Buch startet demnach mit einem Überblick über wichtiges Handwerkszeug, die verschiedenen Sushi-Varianten, die richtige Rolltechnik, sowie Nigir und Temari formen. Weitergehts mit Grundrezepten für die verschiedensten Zutaten, wie Reis und Fruchtleder. Anschließend gibt es endlich die Rezeptideen fürs Frushi: Inside Out Aprikose Pistazie, Maki Frushi Himbeer Litchi, Nigri Frushi Weinbergpfirsich, Temari Frushi Grapefruit und Gunkan Frushi Erdbeer. Passend zu jedem Rezept findet man ein leckeres Foto, das gleich Lust aufs Genießen macht. Außerdem gibt es zu jedem Gericht eine kleine Einleitung und auch Hinweise zur Zubereitung und Herstellung, was aus diesem Buch ein besonderes Rezeptbuch macht. Am Ende des Buches findet man auch noch Rezepte für die ideale Resteverwertung. Fruchtig süß und farbenfroh, sind sie so nicht nur der Star auf jedem Fingerfood Buffet, sondern auch ein gesunder Snack für jedermann.


Ente, Ente, Ente …


Weiter geht es etwas fleischiger, besser gesagt mit den verschiedensten Gerichten rund um die Ente – Ente ist in Japan eine der beliebtesten Fleischsorten. In Ente: Das Kochbuch {erschienen im Tre Torri Verlag} zeigt uns der charismatische Küchenchef Michale Kammermeier seine Hommage an die Ente in über 50 verschiedenen Rezepten. Geschuldet ist dieser der Vielseitigkeit der Ente als Geflügel. Die Gerichte sind nicht nur inspiriert von internationalen Küchen, sondern wurden teilweise auch von Michael Kammermeier selbst entwickelt. Das Ergebnis ist eine ausgezeichnete Auswahl seiner Interpretation des Edelgeflügels, die vom Appetizer über Restaurant- und Bistroküche bis hin zu Fast Food reicht. Neben den Klassikern wie Entenbraten und Entenbrust in verschiedenen Variationen, findet man ebenso schmackhafte wie moderne und ungewöhnliche Kreationen. Das Buch selbst beginnt mit einem Interview mit dem Autor und Küchenchef des Restaurants „Ente“ im Hotel Nassauer Hof. Anschließend kommt es zu den Rezepten, mit allem was die Ente hergibt, denn die Devise von Herrn Kammermeier lautet: „Wir verwenden alles von der Ente – Aus Respekt vor dem Tier“. Los geht’s mit Appetizern wie Steespiesen vom Entenfilet und Entenleberpralinen. Weiter geht es in der Kategorien Restaurant, Bistro, Fast Food, Beilagen und Grundrezepte. Hier findet man so einiges, wie zum Beispiel: Duck Tea eisgefiltert mit pulled Duck-Ravioli, Entenzungen in Teriyakisauce & gedämpfter Kabeljau, Challans Ente mit Pumpernickel-Knödel, Chicoree und Pfifferlingen und Fried Duck mit gelber Sweet Chilli Sauce. Die Rezepte in diesem Buch zeichnen sich dadurch besonders aus, da jedes Rezept aus Quasi einem Titelblatt mit Foto & Namen des Gerichts besteht und anschließend bekommt man nicht nur die Zutaten und die Zubereitung, sondern auch eine kleine Bilderstrecke, wo man sieht, wie der große Küchenmeister das Rezept zubereitet. Zwischen den Rezepten findet man immer wieder große Bilderstrecken des Restaurants und des Personals. Alles in allem ist das Buch perfekt für alle Fleischliebhaber und besonders jene, die Ente lieben.


japanische Tokyo Cakes


Da es zwischendurch auch mal etwas Süßes sein muss, führt uns unsere kulinarische Reise weiter innerhalb von Japan. Mit Tokyo Cakes: Süße Rezepte aus Japan {erschienen im Berlin Verlag} zeigt uns die Autorin Simone Wille die zarten, kleinen japanischen Süßspeisen, die kurz davor sind, die Welt zu erobern. Japanische Kuchen, Brötchen und Desserts begeistern uns nicht nur mit ihren feinen Texturen, neuen Aromen und ihrer schlichten Schönheit. Mindestens genauso schön wie die Süßspeisen sind die vielen Bäckereien und Cafes, in denen die kleinen verführerischen Meisterwerke verkauft werden. Tokyo Cakes ist das erste Backbuch, das seine Leser in die japanische Kulinarik entführt. Alle japanischen Rezepte sind gleichermaßen klar wie raffiniert, und so gemacht, dass sie auch in europäischen Küchen gelingen. Tokyo-Cakes sind fast zu schön um sie zu essen, aber auch zu köstlich, um es nicht zu tun. Das Buch beginnt gleich von Anfang an mit den Rezepten und überzeugt durch das schlichte Design. Alles ist in weiß gehalten, der einzige Farbklecks ist das jeweils passende Foto zum Rezept. Bei diesem Fotos bekommt man aber auch gleich Lust aufs nachbacken und schlemmen. Neben den Rezeptbildern findet man aber auch noch Bilder von kleinen japanischen Cafes. Besonders an den Rezepten ist, dass die Namen der Gerichte auch auf japanisch über dem Rezept stehen. So kann man seine Gäste überraschen, wenn man ihnen eine Süßspeise auf Japanisch serviert. Weiters findet man zur Hauptzutat des Backwerks auch immer einen kleinen Teasertext, was einem genau erläutert, warum gerade diese Zutat so besonders ist. Von Matcha Lava Kuchen über Nougat Chiffon Cke, Bananen Schokoladen Kuppeln bis hin zu Seidenpudding, findet man hier alle möglichen Rezepte für Süßspeisen. Alle Japanfans und die, die es noch werden wollen, werden dieses Buch und die kleinen Kuchen lieben.


leichte, japanische Gerichte


Japan bietet aber nicht nur süße Leckereien, sondern zeichnet sich auch durch seine leichte Küche aus. In dem Buch Die leichte japanische Küche {erschienen im Knesebeck Verlag} eröffnet die Autorin  Reiko Hashimoto mit ihren authentischen und schnörkellosen Rezepten das Tor zu der Art von Ernährung, die in Japan für die längste Lebenserwartung weltweit sorgt. In über 100 köstlichen Reepten erkundet sie nicht nur die gesundheitlichen Vorteile der japanischen Küche. Sie gewährt auch einen besonders tiefen Einblick in die japanische Esskultur. Entgegen dem Mythos, das die japanische Küche sehr kompliziert und schwer zugänglich wäre, sind alle Rezepte in diesem Buch sehr leicht nachzukochen. Die Rezepte reichen von Basics für Kochanfänger bis hin zu technisch komplexen Gerichten für echte Meisterköche. Perfekt also für alle Einsteiger und alle, die gesund leben und die Kunst des japanischen Kochens perfektionieren wollen. Das Buch beginnt mit einer kurzen Einführung in das japanische Kochen. Anschließend gibt es eine Einführung in die gesunde japanische Ernährung, die japanischen Fünf und die japanische Etikette. Weiter geht’s mit Geräten und Hilfsmitteln, die jeder der japanische Gerichte zubereiten möchte unbedingt zu Hause haben sollte. Zusätzlich findet man noch ein Kapitel über unverzichtbare Zutaten aus dem Vorratsschrank und frische Lebensmittel. Anschließend geht es mit den Rezepten los. Von Basics und Saucen, kleinen Happen über Reis, Nudeln, Fisch und Fleisch, bis hin zu Gemüse, Tofu, Eiern, Sushi und Süßspeisen bleibt hier kein Gericht unentdeckt. So kann man Rezepte wie Sesam-Lotuswurzel-Salat, Unagi-Donburi, Aal Avocado Rollen und Matchasouffles einfach von zu Hause aus nachkochen. Alle Rezepte sind mit einer kleinen Anmerkung zum Gericht versehen, das einem die japanische Esskultur noch näher bringt. Jedes einzelne Rezept ist auch mit Bildern versehen, die einem sofort hungrig und Lust auf das Nachkochen machen. So ist dieses Buch perfekt für alle Japan Fans und Fans der gesunden Küche geeignet.