Kennt ihr das wenn ihr im Winter manchmal so richtig antriebslos und lasch seid? Also wir hier schon. Vor allem in der Zeit von Anfang November bis Ende Februar ist in die Sonne in Klagenfurt oft Mangelware wodurch man schon mal ein Motivationstief bekommen kann. Ich hab das auch schon öfter bei Matteo gemerkt wie gut ihm die Luft einerseits aber natürlich auch die Sonne andererseits tut. Ich hab mich mal etwas schlau gemacht und nach einigen Recherchen bin ich auf interessante News zum Sonnenvitamin D gestoßen. Laut aktuellen Studien ist Vitamin D nicht nur wichtig für Knochen- und Zahnaufbau (das wissen wir ja alle), es kann sogar dem Immunsystem kräftig unter die Arme greifen und so vor Husten, Schnupfen und Co. (und es gibt eh wenige noch nervigere Sachen im Winter) schützen. Gründe genug, um einerseits öfter in die Sonne zu gehen und so die Vitamin-D-Produktion in der Haut anzukurbeln und sich andererseits Vitamin D-reich zu ernähren.

Vitamin D gibt´s nicht nur über die Sonne, sondern es steckt auch in einigen Lebensmitteln – die dann natürlich grad im Winter besonders wichtig sind. Das ist für alle Mamis dann besonders interessant wenn man weiß, dass die frühkindliche Prägung und Gehirnentwicklung stark Vitamin D abhängig sind. Eine kleine Crux daran ist, dass Lebensmittel, die viel Vitamin D enthalten (wie zB. verschiedene Fischsorten, Schwammerl, Eigelb und Milchprodukte), den Kleinen nicht immer so rasend schmecken.

Übrigens: War Fisch früher in den ersten 2 Lebensjahren verpönt (Stichwort Allergierisiko), wollen die Experten heute, dass wir den Kleinen die Fischerl schon in die Beikost schummeln. Fischkonsum im ersten Lebensjahr hat angeblich einen Schutzeffekt auf die Entwicklung allergischer Erkrankungen. Das klingt doch gut!

Darum gibt´s hier ein Special zu besonders geeigneten Vitamin D Rezepten die auch Kindern schmecken (die oft nicht so gerne Fisch essen):

Schon beim Frühstück kann mit dem klassischen Ei oder einer Eierspeise Vitamin D getankt werden. Matteo liebt es bei der Eierspeise mitzunaschen und mag auch gerne ein gekochtes zu einem Stück Vollkornbrot mit Butter. Saibling oder Forelle (schmecken natürlich aus Kärntner Seen am besten ;-) kann man nach dem schonenden Braten mit der Gabel zerpflücken und in den Kartoffelstampf oder unter den Gemüsereis mischen. Völlig grätenfrei – versteht sich. Ich freue mich schon, wenn Matteo alle Zähnchen hat, denn dann kann er auch bei den köstlichen Fischstäbchen mit Cornflakespanade, die ich heute für mich gekocht habe, mitnaschen. Auch eine gute Idee: Fischfilet zerpflücken, Gräten entfernen, mit Ei und Bröseln mischen und daraus kleine Laibchen formen, die in wenig Rapsöl gebraten werden. Ein guter Rezepttipp für groß und klein hierzu ist der gesunde Fischburger mit Vollkornbrot. Die Fischlaberln schmecken groß und klein.

CFB_0455

Verweigert Euer kleiner Gourmet beharrlich das Flossengetier gibt es noch Plan B: Achtet bei Kindermilch im Besonderen darauf, wie stark diese mit Vitamin D angereichert ist. Ich hab den Vergleich angestellt und Milupa Kindermilch in die engere Wahl gezogen. Diese ist mit besonders viel Vitamin D angereichert und sorgt durch Prebiotics für eine ausgeglichene Darmflora und damit für ein gesundes Verdauungssystem. So kann Kindermilch auch den schlechten Essern im Kleinkindalter einiges wieder ausbügeln.

Gerade im Winter ist diese Versorgung wirklich wichtig und damit ist auch wenig verwunderlich wenn kleine Kinder an langen Wintertagen drinnen unausgeglichen werden. Hier kann man besonders über die Nahrung viel erreichen. Mein Tipp: die Kids einfach alles probieren lassen. Gerne haben Kinder auch Milchshakes mit Banane oder aufgetauten Beeren. So was schmeckt auch den Kleinen immer.

Außerdem: für ausreichend Sonne sorgen (im Winter auch mal auf die Terrasse gehen wenn die Sonne scheint). Bei der ausgewogenen Ernährung der Kids immer auch an den Fisch denken und zur richtigen Kindermilch greifen.

.s. cookingCatrin

In freundlicher Zusammenarbeit mit Milupa.