Wie die meisten von euch wissen oder (vielleicht) schon am Blog gelesen haben, ist dieses Jahr ein ganz besonderes für uns! Es erfüllen sich gleich mehrere Träume von uns, insbesondere von mir. Dass wir heuer ein eigenes Kochbuch veröffentlicht haben { Echt.Fesch.Gekocht.}, ist den Meisten bekannt. Kurz danach gehen wir gemeinsam mit Carletto (Photography) den nächsten Schritt und erfüllen uns den Traum vom eigenen Kochstudio. Das Wort trifft bei uns gleich im doppelten Sinn zu, denn ich bekomme endlich meine Vintage (Traum)Küche und Carletto hat sich verdienter weise endlich Platz zum Fotografieren geschaffen. Aber jetzt mal von nicht ganz vorne aber ein Stück zurück.

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Wie alles anfing, haben wir euch bereits im Beitrag hier über die Auswahl unserer Küche bei Ikea und das Innenleben von Miele erzählt. Nun endlich (wobei die Wartezeit von 6 Wochen ab Bestellung wirklich nicht als lang bezeichnet werden kann), ist unser Baby in 1.000 Einzelteilen angekommen. Klar – ihr denkt jetzt, wie haben die es geschafft, diese Küche zusammenzubauen. Jeder der, so wie ich, mit sehr wenig handwerklichem Talent ausgestattet wurde, dem ist bewusst, dass man bereits an einem Kasten oder auch einem Schreibtisch bereits scheitern kann. Mann und Papa sei dank – alle Möbel stehen. So war auch meine Überlegung jedes Mal, wenn ich durch die Ikea Küchenabteilung spaziert bin und mich immer wieder in die nordischen Landhausküchen verliebt habe – wie um Gottes Willen plant man selbst eine Küche und baut die dann auch noch zusammen. Dass die Preise dafür stimmen, ist ja (nicht nur allen Ikea Fans) hinlänglich bekannt. Ich stellte bei unserer Entscheidung dann aber besonders schnell fest, dass es erstens ein Irrglaube ist, bei Ikea irgendetwas selbst machen zu müssen, zweitens dort die wirklich nettesten und überaus kompetenten Mitarbeiter sitzen, die so wie in jedem anderen Küchenstudio oder Einrichtungshaus auch die Küche mit den Kunden planen. Unserem Marcell sei persönlich gedankt, dass unsere Küche jetzt solche Spompernadeln wie Beleuchtung der Kästen innen (sieht toll aus und ist praktisch) spielt und auch eine bestmögliche Nutzung der Gegebenheiten hier bei uns umgesetzt wurde. Dafür braucht man einfach Experten – selbst wenn man 1.000 Ideen hat, die man auch selbst im Onlinetool planen kann, war ich dann ganz froh, alles nochmals mit Experten durchzugehen.

Mein zweites Bedenken und die Vorstellung davon, dass Carletto und ich dann tagelang hier eine Küche aufbauen, die dann am Ende sicher nicht so aussieht, wie wir uns das vorgestellt haben, hat sich (beim Ikea Küchenteam nicht ganz ohne Lächeln auf den Lippen) mit einem Satz geklärt. „Natürlich haben wir so wie überall anders auch ein Team, dass die Küche liefert und aufbaut“, wurde ich beim Planen informiert. Eigentlich ja ohnehin irgendwie klar, andrerseits aber anscheinend doch für viele (mich selbst ja auch) noch nicht ganz im Bewusstsein. Hier gibt’s Qualität zu echt fairen (eben von Ikea gewohnten) Preisen und Serviceleistungen, die zum gelungenen Projekt „neue Küche“ gehören, wie man es sich wünscht.

Lange Rede, meine Lieblingsraum ist letzte Woche in Einzelteilen geliefert worden und wurde anschließend von einem ortsansässigen, auf das Thema Kücheneinbau spezialisierten, Tischlerteam in einer Geschwindigkeit und Präzision aufgestellt, dass ich nur staunen konnte.

Eineinhalb Tage, dazwischen einiges an Expertenplausch und mein persönlicher Ikea Bodbyn Küchentraum steht einsatzbereit und fertig zum Loskochen hier. Dass die Jungs täglich Küchen aufbauen, merkt man sofort. Besonders sympathisch finde ich, dass Ikea mit einem regionalen Betrieb zusammenarbeitet und damit auch die regionale Wirtschaft stärkt. Und das Prinzip kommt an, wie mir die Beiden beim Küchenaufbau verraten. Täglich bauen sie Ikea Küchen in ganz Kärnten ein – ich kann’s nicht nur nach meiner Entscheidung verstehen – Preis, Leistung und Qualität stimmen. Das Know How der beiden Profis hat mir dann auch bei den letzten Entscheidungen zu „wohin welches Regal“ etc. geholfen. So bin ich rundum glücklich mit der neuen Küche in der ich (wie ihr euch vorstellen könnt) noch viele, viele glückliche und köstliche Stunden verbringen werde. Vorher muss ich jetzt aber noch zu Ikea und die Küche einrichten, in der endlich wieder Platz für neues Geschirr ist 😉

.s. cookingCatrin