Hier wird´s heute wieder mal international – also quasi, denn vorher bleiben wir mal hier im Land. Zuvor sollte ich euch vielleicht mal verraten von was ich eigentlich spreche. Gesagt – getan. Es geht im die schönsten Bücher rund um die Küche aus Österreich und seiner Nachbarländer bzw. stimmt auch das nicht ganz denn nicht alle Bücher die heir vorgestellt werden drehen sich um die nahe Umgebung, so stelle ich hier doch auch ein Buch zur südindischen Küche vor. Großteils bleiben wir aber hier in Europa. Also lest rein in die schönsten Bücher rund um Nationen Kochbücher.

Los geht´s aber mal ganz klassisch daheim. Mit einem echten Unikat verbindet dann man nämlich auch den Autor dieses Kochbuchs: der Plachutta und die Wiener Küche gehören zu Österreich wie der Opernball und der Verlängerte. Grund genug um hier eines seiner neuesten (gleichnamigen) Werke vorzustellen, dass auch gleichzeitig als eines der Standardwerk zur österreichischen Küche gilt. Meine Lieblingsrezepte: das Salat-Special mit Häuptelsalat, Erdäpfel-Salat und Wiener Gurkensalat. Was ich sehr nett finde sind die klassisch gestalteten Bilder, die vielen einfachen Gerichte wie die Wiener Eierspeis, die Krautfleckerln oder die Schinkenfleckerln. Im Buch findet man 170 traditionelle Rezepte, aber so beschrieben das auch Nicht-Profis damit klarkommen. Ein absoluter Tipp für alle die die traditionelle Küche lieben und gerne österreichisch und gut essen.

Weiter geht die Reise in mein persönliches Lieblingsnachbarsland. Bella Italia. Im Buch Luisa kocht steht Autorin Luisa Gianetti in der Küche und verrät uns ihre neapolitanische Küche. Blättert man durch ihr Buch merkt man gleich das durch ihre Adern die Leidenschaft für die italiensiche Küche fließt.  In ihrer klassisch mediterranen Küche gibt´s alles was das Herz von Pizza- und Pastafans begehrt. Sie selbst hat ihre familiären Wurzeln in Neapel und verrät in ihrem italienischen Kochbuch ihre liebsten klassisch-neapolitischen Rezepte. Sie interpretiert ihre 50 liebsten Rezepte zeitgemäß und urban. Beim Durchblättern wünscht man sich eine italienische Famiglia und einen großen Tisch wo all diese Köstlichkeiten stehen und man diese gemeinsam genießen darf.

Weiter geht´s in ein ebenso kulinarisch interessantes und schmackhaftes Land. In Kochbuch „Fabelhaft Französisch“ gibt´s Köstlichkeiten für jeden Anlass. Blättert man ins Buch bemerkt man gleich den aufgeräumten und schönen Aufbau. Los geht´s (das war für mich ungewöhnlich) mit jungem Gemüse in Tempura. Gleich ein paar Seiten weiter gibt´s dann die Pavlova, die sofort zum Nachbacken einlädt. Besonders gut gefallen mir auch die Süßkartoffel Pommes. Ich hab Süßkartoffeln bis jetzt nur noch als Püree ausprobiert, aber die sehen toll aus. Das Buch ist viel weniger kompliziert als ich die französische Küche im Kopf hatte. Obwohl ich normal jemand bin dem Schnörksel, Deko und Co. gefällt – besticht besonders dieses Kochbuch durch seine Einfachheit und Klarheit. Viele sehr unkomplizierte Ideen und schöne Geschmackskompositionen.

Unsere Reise führt uns weiter in die Ukraine. Das große Buch der ukrainischen Küche kommt dabei aber aus Österreich, gestyled, gekocht und umgesetzt wurde es natürlich von ukrainischen Landsmännern. Los geht´s mit der Geschichte der ukrainischen Küchen und ihrer Spezialitäten. Die sehr deftige Küche, die oftmals mit Schweinefleisch und auch durch Alkohol geprägt ist, hat ihre ganz eigenen Traditionsgerichte. Kraut, Rüben, Fleisch und Pilze sind unverzichtbar in der Küche der Ukraine. Mir persönlich gefallen hier die vegetarischen Gerichte am besten und auch die süße Küche beweist, dass es einiges zu entdecken gibt. Zum Beispiel Nudelteigtaschen mit Kirschen oder der saftige Apfelkuchen gefallen wir sehr gut und sollten probiert werden. Das Buch ist ein echter Tipp für alle Fleischtiger und alle die gerne deftig und reichhaltig essen.

Last but not least geht´s richtig weit weg. Übersee ins Land der Gewürze. Das Buch „Spirit & Spice“ stellt die südindischen Kochkulturen vor. Schon das Cover macht Lust auf´s Hineinblättern. Dort werden die Gewürze nicht nur als schmackhafte, sondern auch als heilkräftige Ingredienzien vorgestellt. Im Anschluss daran gibt´s ein breites Rezeptspecial aus Masala, Dal, Dry, Reisgerichten, Side Dishes und auch Süßem.  Ihr kennt die Hälfte dieser Ausdrücke nicht. Ging mir genauso – auch ich habe mich erst einlesen müssen. Jetzt weiß ich aber, dass Dal für Hülsenfrüchte steht, Dry für alle Gerichte ohne Saucen und Side Dishes ist eh sebsterklärend. Das besondere an der Küche und den Rezepte ist einerseits der tolle Look genauso wie das wohltuende Körpergefühl das durch die Gewürze erzeugt wird. Dazwischen ist das Buch mit schönen Impressionen der indischen Kultur geschmückt. Ein toller Band für alle die gerne scharf und würzig essen und die indische Kultur lieben.

.s. cookingCatrin