Zutaten

1 Stange Lauch (alternativ: 2 Frühlingszwiebeln)

4 – 5 Karotten

2 Stk. Petersilienwurzel

½ Bund Petersilie

1 Knolle Sellerie (entspricht: ca. 40 g)

1 große Zwiebel

2 Zehen Knoblauch

2 EL Öl

1 KG Ochsenschlepp

1.800 ml Wasser

Salz & Pfeffer

Liebstöckel und ein paar Wacholderbeeren

Ein Schuss Cherry (zum Verfeinern) & Bouillon

700 g Mageres Meisel

Wir lieben die österreichische Traditionsküche! Spätestens seit unserem Kochbuch“ Echt.Fesch.Gekocht.“ steht das, was schon bei Oma im Kochtopf geköchelt hat und wir uns als Kinder schmecken ließen, noch höher im Programm. So kommt heute ein Klassiker aus Österreich auf den Tisch. Der Name ist hier schon eine echte Besonderheit. Wer jetzt glaubt ich habe ein mageres Geflügel in einer Ochsenbrühe serviert der irrt. Meisel ist kein Vogel, sondern ein Stück Rind. Wer sich jetzt fragt woher das Rinderstück, dass auch als „falsches Filet“ bekannt ist, stammt, dem sei gesagt: es stammt aus dem Vorderviertel des Rindes und gilt als echtes Gustostückerl (damit ist es auch ein beliebtes Fleisch für den klassischen Tafelspitz). Das Wort Meisel stammt vom lateinischen Muskel. Die magere Sorte, die mit einer Sehne durchzogen ist, eignet sich ideal zum Schmoren oder Sieden. Wir kochen unser Meisel heute in einer besonderen Rindssuppe, aus dem Ochsenschlepp – anders gesagt Ochsenschwanz. Wer sich jetzt fragt wo ich solche Fleischspezialitäten herbekomme dem kann ich nur anraten zum lokalen Fleischmarkt zu gehen. Lieber selten mal Fleisch dafür ein gutes Stück und vor allem heimisch, mit Herkunftsgarantie. Hier in Kärnten aus dem Hause KARNERTA. Dort zerlegen die Metzgermeister vor Ort die Spezialitäten (was ich ohnehin keinem zu Hause anraten würde). So jetzt aber zurück zum Ochsenschwanz, bzw. zur klaren Suppe, die goldbraun konzentriert und vor allem sehr schmackhaft ist.