Wo uns unsere heutige kulinarische Reise wohl hinführen wird? Eines kann ich euch schon mal versprechen: in eine Welt voller leckerer Geschmackserlebnisse! Denn natürlich wollen wir auch in der warmen Jahreszeit die Welt kulinarisch bereisen. Für diesen Anlass zeige ich euch heute fünf Bücher, die euch neue, modern & traditionelle Rezepte aus aller Welt zeigen.


einfach mal indisch … 


Das erste Ziel unserer Reise ist Indien. Mit Einfach indisch! von der Autorin Amandaip Uppal {erschienen im Knesebeck Verlag} begeben wir uns auf einen sehr entspannten Weg in Richtung perfektes, selbstgemachtes Curry. In diesem Kochbuch versammeln sich traditionelle indische Rezepte, Spezialitäten der nord- sowie südindischen Küche, aber auch Gerichte für den Alltag oder für ein elegantes Dinner. Die Autorin und derzeitige kulinarische Eventmanagerin vereinfacht in ihrem Buch die oft sehr komplizierten indischen Regeln und bietet einen neuen Zugang zur indischen Küche und den Beweis, dass indisch Kochen alles andere als kompliziert sein muss. Sensationelle Rezepte, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, ausdrucksstarke Fotos, Erklärungen zur Zubereitung der wichtigsten Basics und lustige Illustrationen machen dieses Buch zu einem absoluten Must-Have für alle Fans der indischen Küche. Sofort, wenn man dieses Buch aufschlägt, bekommt man Lust auf die indische Küche, denn das Buch zieht einen sofort durch die ausdrucksstarken Bilder in seinen Bann. Das Buch beginnt mit einer kurzen illustrierten Übersicht über die indische Prominenz und über spezielle, bekannte indische Gerichte. Weiter geht’s mit dem indischen Vorratsschrank, der Gewürze, Öle, Butter, Extrakte, Aromen, Trocken Produkte und Hülsenfrüchte beinhaltet. Anschließend gibt es noch eine Übersicht über 15 unverzichtbare Gewürze d indischen Küche. Danach geht’s aber endlich los mit den heißersehnten Rezepten. Die Gestaltung der Rezepte macht so richtig hungrig! Neben einem schönen Foodphoto auf der einen Seite, findet man auf der anderen Seite das Rezept inklusive kurzer Beschreibung. Da Buch bietet wirklich für jeden Geschmack etwas: von Fischnuggets, Hühnchen Tikka Wrapsu und Rote Bete Curry, über Masala Lambraten und Gebackener Lachs mit Kokosrahm bis hin zu gebratenen Auberginen, Tomatensalat mit eingelegtem Ingwer und süßes & salziges Lassi ist hier für jeden Geschmack etwas dabei. Anschließend an die verschiedenen Gerichte, findet man noch einige Grundrezepte und Menüvorschläge. So ist dieses Buch ein Must-Have für alle Indien-Fans und für alle jene, die es noch werden wollen.


Kultrezepte aus dem Teheran


Weiter geht’s mit unserer kulinarischen Reise Richtung Teheran. „Halim“, „Khoresth-e-Karaws“ und „Djudje Kebap“ klingen wie aus einer Erzählung aus Tausendundeiner Nacht? Gar nicht so falsch! Diese typischen persischen Gerichte und noch viele mehr findet man in dem Buch Persische Küche: Teheran. Die Kultrezepte. Orientalisch kochen mit Rezepten aus dem Iran {erschienen im Christian Verlag} von der Autorin Parvin Razavi. Die Autorin ist in ihre Heimat, den Iran, gereist, und hat Teheran und die persische Küche neu entdeckt. Zahlreiche Rezepte, Restaurantempfehlungen und dazu jede Menge an Stimmung aus der pulsierenden Metropole laden zum Träumen ein und lassen uns staunen. Gleich nach einem kurzen Vorwort geht es los mit den Rezepten, von Frühstück, Hauptspeisen, Beilagen und Nachspeisen, bis hin zu Getränken, findet man hier für jeden Anlass das passende Rezept. Neben den Rezeptfotos, die gleich zum Nachkochen anregen, findet man eine Zutatenliste, Vorbereitung, Zubereitung und natürlich auch Tipps. Besonders interessant sind die Beschreibungen der einzelnen Speisen, was man nicht in jedem Kochbuch findet. So ist hier auch für jeden Geschmack ein Rezept dabei. Man findet Gerichte wie zum Beispiel: Frühstückslinsenbrei mit Minzöl, Berberitzenreis mit Hühnerfleisch, Zwiebelsuppe mit Eierstich, Joghurt Auberginen Dip, süße Teigtaschen mit Mandeln und Walnüssen, sowie Süsssauren Sirup mit Essig und Safranlimonade. Besonders viele leckere Rezepte finden hier alle Liebhaber von Lammfleisch. Das Buch ist aber nicht nur geprägt von schönen Foodphotos, sondern zeigt auch einige Fotos der Stadt und deren Bewohner. Am Ende des Buches findet man noch einen kurzen Text zu dem medizinischen Aspekt der persischen Küche. Das Buch ist demnach perfekt für alle jene, die gerne orientalisches Essen verzehren, und diese Gerichte auch einfach zu Hause zubereiten möchten.


eine Reise durch den Kaukasus


Als weiteren Zielpunkt führt uns unsere Reise in den Kaukasus. Genauer gesagt durch Georgien und Aserbeidschan. In dem Buch Kaukasis {erschienen im Knesebeck Verlag} von der Autorin Olia Hercules, erleben wir eine sensible, sehr persönliche Reise, die durch die Schönheit der Kulinarik zum Ausdruck kommt. So nimmt uns die Autorin mit auf eine kulinarische Reise in den Kaukasus – die lebhafte Region weit im Osten, die Europa mit Asien verbindet und Teile Georgiens, Aserbeidschans, Armeniens, des Irans, Russlands und der Türkei umfasst. So beginnt da Buch mit einer Einleitung dazu, wie und warum dieses Kochbuch überhaupt entstanden ist. Anschließend findet man in dem sehr viel bebilderten Buch, was durchaus positiv ist, ein Kapitel namens Quer durch den Garten, wo es bereits mit den Rezepten losgeht, was man nicht auf den ersten Blick erahnen kann. Die Rezepte sind gänzlich anders strukturiert, als wie man es von herkömmlichen Kochbüchern gewohnt ist. So erhält man anfangs eine kleine Einführung zu bestimmten Zutaten und anschließend die Rezepte damit. Die Rezepte bestehen aber nicht nur aus Zutaten und Zubereitung, sondern noch viel mehr. Man bekommt Zusätzlich noch eine Beschreibung des Gerichtes und eine Rezeptidee für eine andere Variant davon. So findet man in diesem Buch viele kleine Geschichte rund um die Kulinarik des Kaukasus und Rezepte wie beispielsweise: Auberginenrouladen mit Walnusspaste, Blumenkohl mit gebräunter Butter und Broststücken oder Estragonkuchen. Natürlich findet man aber nicht nur vegetarische Rezepte, sondern auch einige Gerichte mit Fleisch, wie: Gefüllte Weinblätter, Fisch mit Pistazien und Blumenkohlsauce oder unter Stein gegrilltes Hähnchen. Abschließend gibt es natürlich auch noch etwas für den süßen Zahn. Am Ende dieses Buches findet man noch einige Angaben zu den verschiedenen Zutaten. Wer jetzt Lust darauf bekommen hat, seine Familie oder Freunde auch einmal in die fremde Welt der kaukasischen Kulinarik zu entführen, der liegt mit diesem Buch genau richtig.


so schmeckt Marokko


Anschließend führt uns unsere Reise Richtung Afrika. Genauer gesagt nach Marokko. In dem Buch Honig & Orangenblüte: So schmeckt Marokko {erschienen im DK Verlag} von dem Autoren John Gregory-Smith bekommt man einen sehr guten Einblick über die Küche des weltgewandten Marokkos. Orangenblüten, Safran, Arganöl, eingelegte Zitronen und Ras el-Hanout – Marokkos Aromen verzaubern alle kulinarischen Sinne. Hier, am westlichen Rand Afrikas, treffen berberische, arabische, europäische und schwarzafrikanische Traditionen aufeinander und bilden eine einzigartige Küche. Die marokkanische Küche ist farbenfroh und aufregend im Geschmack. Im Herzen des Atlasgebirges offenbaren sich die Geheimnisse des traditionellen Lamm-Kebabs, in der Stadt Fes werden immer noch die Gerichte des königlichen Hofes zubereitet. In der Wüste serviert man selbstgebackene Brote der Berber, dazu gibt es stundenlang geschmorte Eintöpfe voller exotischer Aromen. Und auf den unruhigen Straßen der Medinas und Souqs drängen sich Garküchen mit dem besten Streetfood aneinander. So liefert dieses Buch viele schmackhafte Rezeptideen aus dem Land der untergehenden Sonne. Los geht’s mit Streetfood wo man Gerichte wie marokkanische Pfannkuchen mit Hackfleisch oder Kichererbsensuppe findet. Weitergehts mit Salaten und Gemüse wie Salat aus Ofengemüse und marokkanischen Bergsalat. Die Fleischliebhaber finden hier Gerichte von Hähnchen mit Linsen und Spalterbsen, über königliches Lamm aus Fes bis hin zu Reisbratpfanne mit Rind. Auch für die Fischliebhaber gibs Gerichte wie Hummer mit grüner Harissa oder marokkanische Paela. Was natürlich nicht fehlen darf sind Tajines, und anschließend Süßspeisen für die Naschkatzen. Am Ende des Buches findet man noch einiges über Gewürze und Saucen. Was schade an dem Buch ist, ist das es leider nicht zu jedem Gericht das passende Foto gibt, und man sich so oft schwer etwas darunter vorstellen kann, da viele Rezepte mit ihren marokkanischen Namen betitelt sind. Wer jetzt aber Lust hat, in die kulinarischen Genüsse Marokkos etwas näher einzutauchen, dem steht mit diesem Buch nichts mehr im Wege.