Auch wenn Matteo bei manchen Sachen ein kleiner Spätzünder ist – Stichwort: umdrehen mit 7 Monaten, krabbeln mit 10 und gehen (an der Hand) geht jetzt mit einem Jahr. Von alleine gehen sind wir noch meilenweit entfernt. Das soll jetzt aber nicht so klingen als würde mich das stören. Im Gegenteil – im Hinblick auf seine Sicherheit (und die {zum Glück kleinen} Verletzungen die er sich bis dato zugezogen hat bin ich ganz froh, dass er manchmal etwas später dran ist. Nichtsdestotrotz kann natürlich auch schon auf allen Vieren (und da ist er schon superflott {ich habe gelesen Kinder seines Alters krabbeln während eine Tasse Kaffee in die Kanne rinnt über 400 Meter!!!} genügend passieren.

Grund genug uns hier mal dem Thema Sicherheit zu Hause mit Kleinkindern zu widmen. Dieses Thema wird jede Mama (ich verspreche es) baldigst beschäftigen. Denn sobald die Kleinen mobil sind, wird die Wohnung zum großen Abenteuerspielplatz. Dort gibt´s Hindernisse, Klettergerüste und noch vieles mehr das ein kleines Kind fasziniert aber leider zeitgleich auch lebensgefährlich werden kann. Für alle Eltern die Wert auf ihre Einrichtung und Co. legen rate ich in dem Fall dringend zu einer guten Versicherung – es wird sich auszahlen glaubt mir. Denn Autos, Bälle und schöne Möbel oder Erbstücke vertragen sich nicht bedingt. Weitere Informationen zum Thema „Privatvorsorge“ findet ihr übrigens bei der Grazer Wechselseitigen.

Wie aber mache ich die Wohnung kindersicher und zwar bitte so, dass ich auch noch gerne darin leben kann (und keine Gatterzaun) in Richtung Küche überwinden muss. Böse Zungen behaupten ja solche Kindergatter seien praktisch. Kein Kommentar hierzu 😉 Aus unserer ersten (mobilen) Zeit und diversen kleinen Erlebnissen kann ich euch schon mal folgende Gefahrenquellen und die wichtigsten Tipps dazu nennen.

Steckdosen (unbedingt mit Kindersicherungen absichern). Keine Spielzeuge oder Wandaufhängungen zum Spielen in die Nähe von Steckdosen anbringen.

Gefährliche Dinge verschließen und den Schlüssel an einem anderen Ort hoch oben lagern.

Vergiftung & Co. das ist echt tückisch. Dünger für Pflanzen können lebensbedrohend sein. Auf jeden Fall wegräumen.

Die Möbel an sich: bedenkt man vorab nicht, kann fatal enden: Möbel können umfallen oder die Türen davon zum idealen Ort für eingeklemmte Finger werden.

Heißlüfter oder Ventilatoren unbedingt wegräumen oder abdecken (sie ziehen kleine Kinder magisch an).

Zerbrechliche Dinge (teure Vasen & Co.) am besten gleich für diese Zeit wegräumen oder in die Höhe stellen (bitte aber nicht so, dass diese herunterfallen ;))

Am Esstisch: Tischdecken entfernen (ich spreche aus Erfahrung ;)) – einmal dran gezogen und Porzellan und Co. sind flux heruntergezogen. Das gleiche gilt natürlich für den Herd sowieso. Achtung: auch Tischsets reichen schon zum Hinunterziehen.

Die Küche ist ja an sich schon ein heikles Thema. Das Kind am besten gar nicht unbeaufsichtigt in die Küche lassen. Wie ich aber aus eigener Erfahrung weiß ist die Küche superspannend für die Kleinen. Daher am besten.

Auch der Mülleimer kann gefährlichen Inhalt haben: Stichwort offene Dose, Glaschscherben etc.

In diesem Sinne wünsche ich euch eine sicher Zeit mit eueren Kleinen!

.s. cookingCatrin